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Wissen, das nicht mit einer Person das Haus verlässt.

Es gibt in fast jedem kleinen Betrieb diese eine Person, die weiß, wie es geht. Wie der Kunde XY beliefert werden will, warum man Lieferant Z nie freitags anruft, wo die Vorlage für den Sonderfall liegt. Solange diese Person da ist, läuft alles. Sie geht in Urlaub, und plötzlich stockt es an fünf Stellen gleichzeitig.

Links hängt Wissen an einer einzelnen Person und ihr Ausfall führt zur Suche. Rechts stellt eine gemeinsame Bibliothek Abläufe, Entscheidungen und Vorlagen über drei Wege für Kolleginnen und Kollegen bereit.

Das Problem hat einen Namen

Fachleute nennen das den Bus-Faktor: Wie viele Personen müssten ausfallen, damit ein wichtiger Ablauf stillsteht? Bei vielen kleinen Firmen ist die Antwort «eine». Das ist kein Zeichen schlechter Organisation, es passiert von selbst. Wissen sammelt sich dort an, wo die Arbeit gemacht wird, und bleibt im Kopf, weil Aufschreiben Zeit kostet, die niemand hat.

Die Rechnung kommt später. Beim Urlaub, bei der Krankheit, beim Ausscheiden, und besonders beim Einarbeiten neuer Leute. Wenn jede Frage nur mündlich beantwortet werden kann, dauert Onboarding Wochen und bindet genau die Person, die eigentlich arbeiten sollte.

Warum der Ordner im Netzwerk nicht reicht

Der übliche erste Versuch ist ein Ordner mit Dokumenten. Das ist besser als nichts, scheitert aber meist an zwei Dingen. Erstens findet niemand etwas wieder, weil die Struktur mit der Zeit wuchert. Zweitens veraltet der Inhalt, weil das Pflegen lästig ist und keinem gehört.

Eine brauchbare Wissensbasis braucht drei Eigenschaften: Sie ist durchsuchbar, sie hat einen klaren Aufbau, und ihre Pflege ist Teil des Arbeitsablaufs, nicht ein Extra-Projekt für irgendwann. Genau am letzten Punkt entscheidet sich, ob so etwas lebt oder nach drei Monaten verwaist.

Wie man es realistisch angeht

Nicht mit dem Anspruch, alles auf einmal zu dokumentieren. Das scheitert immer. Der Weg, der funktioniert: Man fängt bei den Abläufen an, die am häufigsten erklärt werden müssen, und schreibt sie einmal sauber auf, wenn die Frage das nächste Mal kommt. So wächst die Basis dort, wo sie gebraucht wird, und bleibt schlank.

Technisch kann man das klein halten. Es braucht kein teures System, oft reicht ein strukturierter, durchsuchbarer Satz von Dokumenten, den das ganze Team erreicht. Der Aufwand liegt weniger in der Technik als in der Gewohnheit, und beim Aufsetzen dieser Gewohnheit kann ich helfen.

Der spannende Teil kommt danach: Sobald das Wissen strukturiert vorliegt, kann auch eine KI darauf zugreifen und Fragen daraus beantworten. Wie das funktioniert, steht in Eine Wissensdatenbank, die Ihre KI wirklich versteht. Und wer das Konzept dahinter mag, findet es in Second Brain fürs Unternehmen.

Wenn bei Ihnen zu viel an einer Person hängt, können Sie Kontakt aufnehmen - etwa zu einer Festanstellung in Data Analytics und Automatisierung.

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